Die donnernden Eurofighter aus Zeltweg bekamen Konkurrenz. Unwissentlich. Denn sie hörten den Mitbewerber nicht. Wie aus dem Nichts preschte der Jaguar lautlos elegant, in schimmerndem CORRIS GREY um die Ecke. Zwei Tage nach dem Grand Prix von Österreich herrschten auf der Strecke des Red Bull Rings wieder motorsportliche Verhältnisse. Der erste Jaguar I-PACE auf der historischen Rennstrecke im obersteirischen Aichfeld, der erste vollelektrische SUV gab Vollschub. Käufern, wie Mitfahrern sei jetzt schon versprochen, dass es im I-PACE richtig viel Platz geben wird. Drei Meter Radstand stehen für Komfort ohne Ende. Um Millimeter wird man auch im Kofferraum nicht kämpfen müssen. Doch nicht nur mit dem familiären Charakter kann der vollelektrische Jaguar punkten, sondern auch mit seiner Performance auf der Rennstrecke. Die Luftfederung passt sich perfekt den Bodenverhältnissen an. Hebt und senkt sich je nach Anspruch und beherrscht mit nahtloser Beschleunigung die 2,2 Tonnen Leergewicht. Die 4,8 Sekunden von Null auf 100 km/h gelten als Versprechen, die der E-Antrieb mit seinen zwei Motoren, vorne wie hinten, auf Biegen und Brechen abgibt. Mittels einer Schnellladestation ist der I-PACE in 45 Minuten wieder zu 80 Prozent voll. Über frohe Kunden von einer Reichweite von bis zu 480 Kilometern, werden sich auch jene freuen, die abseits der Rennstrecke für Furore sorgen möchten. Und dies ist ob des sportlichen Designs garantiert. An der Front Lufteinlässe, die sich nur bei Kühlungsbedarf öffnen, hinten die strömungsgünstig abgerundete Heckklappe. Ein durch und durch gelungenes Fahrzeug.